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Flächensuche: Biologische Ortung vermisster Menschen

Bei der Flächensuche muss das Team in unwegsamem Gelände oder in großen Waldflächen auch nach vermissten Personen suchen und diese erstversorgen.

Die Hunde werden dabei so ausgebildet, dass sie ein Gelände auf menschliche Witterung hin durchstöbern. Eine Geruchsprobe der vermissten Person wird hierbei nicht benötigt. Von den Hunden müssen dabei Personen angezeigt werden, die sitzen, kauern, liegen oder laufen.

 

Der Hund hat dabei drei Anzeigemöglichkeiten in der Fläche: Beim Verbellen bellt der Rettungshund so lange bei der gefundenen Person, bis sein Führer bei ihm ist; beim Bringseln nimmt der Hund an der gefundenen Person ein so genanntes Bringsel auf,  läuft zu seinem Hundeführer zurück und führt diesen zu der Person; beim Freiverweisen hat der Hund kein Bringsel, sondern führt seinen Hundeführer durch Pendeln an das Opfer heran.

 

Typische Einsätze sind beispielsweise die Suche nach

  • älteren demenzkranken Menschen,
  • weggelaufenen Kindern,
  • Unfallopfern im Schock oder
  • suizidgefährdeten Personen.

 

 

Wer wird mit Flächensuchhunden gesucht?

Allgemein nach der Einsatzhäufigkeit betrachtet handelt es sich in vielen Fällen um verwirrte oder verirrte ältere Menschen, um Kinder die sich verlaufen haben oder von zu Hause weggelaufen sind, aber auch um suizidgefährdete Personen aus allen Altersgruppen und sozialen Umfeldern.

 

Typische spezielle Lagen für den Einsatz von Flächensuchhunden:

  • Demente oder orientierungslose Person aus Heim/ Krankenhaus/ Haushalt abgängig
  • Person hat Depressionen oder ist suizidgefährdet und ist verschwunden
  • Kind kommt nicht zum verabredeten Zeitpunkt heim
  • Nach Verkehrsunfall wird ein Unfallbeteiligter (möglicherweise) vermisst
  • Anwohner hören Hilferufe in einem Waldgebiet, Personen sind womöglich in Gefahr
  • Wanderer / Spaziergänger/ Pilzesucher verlaufen sich oder verunglücken im Gelände/Wald
  • Aktive Sportler (Reiter, Mountainbiker, Läufer), Waldarbeiter oder Jäger kehren nicht heim und könnten im Gelände verunfallt sein
  • Bekanntermaßen kranke Personen (z.B. Coronarinsuffizienz, Diabetes mellitus…) kehren nicht vom Spaziergang heim
  • Unfälle am und auf dem Wasser, wenn Vermisste ans Ufer geschwommen/ geschwemmt worden sind und dort hilflos oder verletzt liegen könnten
  • Beobachteter Absturz von Heißluftballonen, Segelfliegern, Drachenfliegern, Fallschirmspringern oder Ultralightflugzeugen über unzugänglichem Gebiet
  • Unbekannte Anzahl vermisster/ herausgeschleuderter/ im Schock weggelaufener Personen nach größeren Unglücken (z.B. Zugunglücke, Flugzeugabstürze, Explosionen, Busunglücke) in unwegsamem oder unübersichtlichem Gelände


Für das effektive Absuchen von Häusern, Kellern und Dachböden, Schuppen und Scheunen, Betriebsgebäuden etc. können Flächensuchhunde ebenfalls eingesetzt werden.


Besonders effektiv wird der Einsatz von Rettungshunden immer in Zusammenarbeit mit weiteren Ortungsmitteln und -verfahren, z.B. Helikoptern, Wärmebildkameras, Suchketten aus Helfern, Handyortung u.ä.