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Biologische Ortung

 

Als biologische Ortung bezeichnet man den Vorgang mittels ausgebildeter Rettungshunde verschüttete oder vermissten Menschen aufzufinden. Hiervon abzugrenzen ist die Technische Ortung.

 

Bei der Suche nach vermissten oder verschütteten Personen ist Eile geboten. Je schneller sie aufgespürt werden, desto erfolgreicher verläuft die Rettung. Rettungshunde, oder auch Suchhunde genannt, werden als erste eingesetzt – die biologische Ortung.

 

Vorausetzung hierfür ist der besonders gut ausgeprägte Geruchssinn der Hunde sowie guter Gehörsinn. Ihre Riechschleimhaut ist verglichen mit der des Menschen ca. 30 mal größer und 16 mal dicker, die Anzahl der Riechzellen beträgt bis zum 44-fachen (ca. 220 Millionen Zellen). Ein weiterer Grund für die enorme Riechleistung ist die schnelle Atmung des Hundes. Er kann bis zu 300 Mal pro Minute atmen und ständig neue Gerüche aufnehmen. Der Hund riecht demnach im Verhältnis zum Menschen eine Millionen Mal besser und kann so Gerüche viel intensiver aufnehmen und deren Informationen verarbeiten. Hunde hören etwa doppelt so gut wie Menschen und nehmen Frequenzen war, die das menschliche Ohr nicht mehr aufnehmen kann. Das Ohr wird durch siebzehn Muskeln in alle Richtungen gesteuert, so dass es auch Geräusche hinter sich wahrnimmt. Die beweglichen Ohrmuscheln lassen den Hund Geräuschquellen zudem dreidimensional orten. Als Rettungshunde kommen alle Rassen infrage, die auf Grund Ihrer Körpergröße in der Lage sind sich sicher in einem Einsatzgebiet zu bewegen.

 

Ziel dieser Ausbildung ist es dem Hund anzutrainieren bei der Witterungsaufnahme eines Verschütteten beziehungsweise Vermissten solange am Fundort zu verbellen, bis der Hundeführer bei ihm ist. Neben dem Verbellen gibt es bei der Suche nach Vermissten noch andere Anzeigeformen wie beispielsweise Freiverweiser oder Bringsler.

 

Die Ausbildung beginnt meist mit der Überprüfung der Eignungen des einzelnen Hundes. Hier werden seine Grundanlagen und dieZusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer betrachtet.

Daran schließt sich die Ausbildung im Bereich der Flächen-,Trümmer-, Lawinen- und Wassersuche an. Eine besondere Form der Vermisstensuche in der Fläche ist das Mantrailing mit einem besonders ausgebildeten Personenspürhund. Während bei allen anderen Suchformen jeder Mensch im Suchgebiet gesucht wird, verfolgt der Mantrailer nur die Spur einer individuellen Person. Mantrailing und Flächensuchhunde sollten in der Regel als kombinierte Einsatzmittel bei der Suche nach Vermissten betrachtet werden.

 

Neben der Hundeausbildung durchlaufen die Einsatzkräfte eine Humanausbildung auf Basis der für BOS-Organisationen maßgeblichen Ausbildungsrichtlinien im Katastrophenschutz sowie der individuellen Vorschriften der jeweiligen Dachorganisation.